Webdesign

Webdesign?

Was versteht man unter Webdesign?

Ursprünglich bezeichnete man als Webdesigner alle, die überhaupt in der Lage waren, online Inhalte darstellen zu können. Selbst lange nach der Jahrtausendwende konnte da von Design, meistens keine Rede sein. Geschweige denn von Responsive Webdesign, was erst ab etwa 2011 thematisiert wurde.

Das war damals auch nicht wichtig. Das Internet steckte in den Kinderschuhen und Webdesign war alles was ein wenig besser aussah als die selbst zusammengeschusterten Webseiten im Kurs der Volkshochschulen.

Etwa ab 2005 wurden die Anforderungen an die Technik und zeitgleich an die Gestaltung wesentlich höher. Dadurch gab es dann neben den vielen Menschen die Webdesign als Beruf ohne eine existierende Ausbildung ausübten, immer mehr Programmierer. Die Programmierer sorgten dann zunächst für immer besser funktionierende Content-Management-Systeme abgekürtzt CMS sowie fehlerfreien Aufbau und Darstellung der Webseiten.

Viele Werbeagenturen waren bis dahin nicht in der Lage fehlerfrei funktionierende Webseiten abzuliefern.  Ja die meisten von denen wollten das nichtmal. Denen war es lieber mit Papier-Gestaltung ihr Geld zu verdienen statt zu lernen wie Webdesign richtig geht.

Als jedoch die Umsatzzahlen für Papier-Produkte massiv einbrachen, kamen die größeren Agenturen auf die Idee Programmierer einzustellen. Das machte die ganze Sache jedoch deutlich teurer.

Etwa zu der Zeit, also so zwischen 2008 und 2010 etwa hat sich dann die IHK den existierenden Beruf des Mediengestalters, auf digital erweitert. Also Mediengestalter Digital+Print wie es damals hiess, waren die ersten echten Webdesigner. Ich hab zu der Zeit auch mal einen ausgebildet. Leider waren die Prüfer und Lehrer damals Jahre hinter der Technologie hinterher. So hatte man tatsächlich einen Auszubildenden der eine schicke Seite gemacht hat mit der Note 1 entlassen, obwohl die Seite technisch völlig voller Fehler steckte.

Bis heute hat sich daher der Begriff Webdesign für jene erhalten, die in der Lage sind, zu fairen Preisen Webseiten zu liefern. Und zwar mit einem Webdesign das fehlerfrei auf allen Systemen und Browsern dargestellt wird.

Bei größeren Vorhaben spricht man heute eher von Webentwicklern. Das sind oft studierte Informatiker die selbst größte Herausforderungen meistern. Die setzen dann das Layout von professionellen Designern um. Solche Designer die auch fähig sind echtes Responsive Webdesign abzuliefern. Solche Webseiten kosten nicht selten fünfstellige Summen.

 

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Veröffentlicht von geruweb

Ein Kunde sagte mal zu mir:„Herr Rusche Sie sind immer gerade heraus. Das ist manchmal nicht sehr angenehm, aber mir immer sehr sympathisch!“ Authentizität und Glaubwürdigkeit sind mir halt sehr wichtig. Weil das in wachsendem Maße die stärksten Erfolgsfaktoren sind.