Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen

Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen durch Generationswechsel oft kritisch

Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen

Das klingt sehr simpel, bekommt aber durch die digitale Transformation besondere Brisanz. Viele gestandene Unternehmerpersönlichkeiten haben sich die letzten 20 Jahre erfolgreich aus allem rausgehalten, was irgendwie mit Internet zu tun hatte. Und sie freuen sie sich über die immensen Summen die sie an nicht funktionierender Werbung eingespart haben. Keine Tausende EUROs für Zeitungswerbung mehr. Jede Menge Ausgaben an Werbegeschenke? Das alles hatten sie sich sich fortan geschenkt! Auf der anderen Seite kommt der Zulauf an Neukunden seit Jahren ins’s Stocken.

Bei uns machen das die jungen Leute…

die sind mit dem Computer groß geworden. Sind die Buchhalter in Ihrem Familienunternehmen mit dem Taschenrechner aufgewachsen? Und alle die mit Autos groß wurden, können Ihren Fuhrpark leiten? Zu wissen wie ein Computer angeschaltet wird und einige Programme starten zu können, macht aus jungen Leuten nicht automatisch Fachkräfte! Schließlich weiss ich auch mit einem Hammer umzugehen. Ich hänge ja ständig Bilder damit auf. Aber bin ich deshalb ein Zimmermann oder ein Dachdecker?

Wenn Sie den Generationswechsel planvoll angehen wollen, bedeutet das nicht nur, dass Sie dem Nachwuchs die Räumlichkeiten zeigen, die Bankvollmacht auszuhändigen und ihm die Datenbank mit den Kundenadressen überlassen. Nur, oder besser gesagt gerade wenn man von der modernen digitalen Welt relativ wenig versteht, erscheint Ihnen vielleicht der Umgang der jüngeren Generation mit den modernen Medien unglaublich professionell? Ist er aber in der Regel nicht!

Sicher hilft es die Technik zu kennen

Besser ist es aber sie zu beherrschen. Ich habe schon Unternehmen mit Millionenschweren Jahresumsätzen gesehen, wo erfahrenen Agenturen trotz deren hervorragenden Leistungen aufgekündigt wurde, nur weil es plötzlich einen Azubi gab der ja seit ein paar Jahren einen Facebook Account besitzt. Nein, bei Facebook angemeldet zu sein, dort viele Freunde zu haben und posten zu können, macht noch niemanden zum Online-Marketing Profi. Sicherlich kann so jemand besser mit der Agentur reden. Er versteht besser was diese meint. Aber er kann, darf und sollte ohne Training, zunächst nicht die Entscheidungen treffen was denn online gemacht werden soll. Eine Überforderung dabei, gibt niemand gerne zu und in den meisten Fällen würde man die nicht einmal erkennen.

So nicht!

Ein Weg bei der Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen unnötige Hürden aufzubauen, hat ein anderer Kunde von mir erfolgreich absolviert. Obwohl er seit Jahren erfolgreich über SEO und Adwords stetig Neukunden generieren konnte, wurde das alles gestoppt als der Nachwuchs an den Start sollte. Statt auf unser Angebot einzugehen, neue und moderne sowie mobiltaugliche Seiten aufzusetzen, wurde alles über den Haufen geworfen. Voller Elan richtete der Nachfolger eine kostenlose Webseite bei WIX ein. Das kann ja heute fast jeder selber machen! Diese funktionierte mobil und sah doch auch ansprechend aus. Also wo war der Haken?

Konsequenzen

Seit Jahrzehnten mit den wichtigsten Keywords auf der ersten Seite bei Google, war der Fahrrad-Einzelhändler nun bei den Suchergebnissen plötzlich in der Versenkung verschwunden. Und die zusätzlich über Adwords belegten Keywords, für die SEO zu teuer und aufwendig gewesen wäre, wurden auch abbestellt. Das Unternehmen ist von einem Tag auf den anderen, online quasi nicht mehr existent! Und wie lange der traditionelle Name im Ort noch ausreicht um junge Klientel zum Neukauf zu bewegen ist fraglich.

Aus meiner Sicht wäre dabei für diesen Fahrradhändler eher noch mehr Aktivität in Form eines eigenen Online-Shops zielführend. Denn jetzt überlässt er die wachsende Zahl an Online-Fahrradkäufe kampflos den Mitbewerbern. Das der Nachfolger persönlich eine exzellente Fachkraft im Fahrradtechnik ist und mit dem Computer groß wurde, ist für den weiteren Erfolg des Unternehmens leider eher zweitrangig. Denn das Geld wird im Verkauf erzielt. Und ohne Online-Marketing gibt es heute immer weniger Verkauf!

Und nun?

Erfahrungsgemäss wird der Unternehmensnachfolger in Familienunternehmen bald feststellen, dass etwas nicht optimal läuft. Aber genauso erfahrungsgemäss wird er daraus die falschen Schlüsse ziehen. Aus seiner Sicht liegt es nämlich nicht an:

  • Kostenloser leistungsloser Webseite
  • Fehlenden und sogar vernichtenden SEO
  • Abgeschalteten Adwords

Und so wird er einfach ein paar Freunde fragen, die sich „ein bisschen damit auskennen“. Die werden ihm kostenlos oder für wenig Geld viele Tipps geben, die genau das Wert sind. Nämlich wenig bis gar nichts. Erst dann wird er sich auf die Suche nach jemanden machen der für wenig Geld das „professionell“ in die Hand nimmt. Mit Glück findet er so jemanden. Mit Pech und vielleicht auch wegen der fehlenden eigenen Kenntnisse, erwischt er jemanden der nicht auf Erfolg sondern schnelle Versprechen aus ist.

Ja irgendwann wird auch für die Firma das Kapitel Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen, erfolgreich abgeschlossen sein. Allerdings sind dann viele Monate, wenn nicht bereits einige Jahre in’s Land gegangen. Das alles hätte man sich sparen können! Wie? ganz einfach:

Coaching der Nachfolger im Online-Marketing vor der Übernahme!

Denn so wird Ihr Nachfolger verlässlich wissen wie er:

  1. online an Neukunden kommt
  2. welche Dinge er bei der Webseite beachten muss
  3. Welche Social Media Kanäle er wie bedienen muss

Veröffentlicht von geruweb

Ein Kunde sagte mal zu mir:„Herr Rusche Sie sind immer gerade heraus. Das ist manchmal nicht sehr angenehm, aber mir immer sehr sympathisch!“ Authentizität und Glaubwürdigkeit sind mir halt sehr wichtig. Weil das in wachsendem Maße die stärksten Erfolgsfaktoren sind.

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