Onlinemarketing Video

Onlinemarketing mit Video – dos and donts

Do’s and Don’t des Onlinemarketing mit Video

Zunächst sollte man sich vor dem Einsatz die Fragen stellen:

  1. wozu Video?
  2. was kann Video (besser)?
  3. wer will Video?

Wozu Videos im Onlinemarketing?

Beim „wozu“, denken viele sofort an „mehr Kunden“. Aber das wäre viel zu kurz gefasst. Denn es gibt sehr viele kleinere Schritte lange bevor jemand zum Kunden wird.  Als da wären, Aufmerksamkeit erzeugen, Neugier & Interesse wecken oder auch Produkte und Leistungen erklären.

Was kann Video besser?

Aber der wichtigste Grund, der Video von allem anderen unterscheidet und erst durch Onlinemarketing an Bedeutung gewonnen hat, ist der Vertrauen aufzubauen. Vertrauen zum Anbieter, also Ihnen, Vertrauen zum Produkt, zur Abwicklung oder zum Kaufprozess. Also eben zu allen Dingen bei denen Kunden auf Grund des anonymen Internets bedenken haben können sofort zuzuschlagen.

Wer will Video?

Wenn ich jetzt sagen würde JEDER, gibt es tatsächlich noch immer Unternehmer die das bezweifeln. Doch noch einmal: Im Internet sind die Verkäufer anonym. Oder es sind sogar nur Maschinen die uns die Waren anbieten. Ein Foto ist zwar ganz nett, kann aber zum Beispiel nicht die Entstehung eines Lächelns zeigen. Ein Video kann das. Und anhand dessen kann jeder besser einschätzen wie glaubwürdig und ehrlich die Person vermutlich ist.

Wer sollte auf  Onlinemarketing mit Video verzichten?

Das ergibt sich eigentlich aus dem zuvor Gesagten. Also Unternehmer oder Firmen, die noch immer nicht bereit sind Transparenz zu zeigen. Oder Firmen die über mehr Schein als Sein verkaufen. Künstlich von Werbeagenturen stilisierte Marken bei denen die Inhalte dahinter nicht authentisch gelebt werden, sollten ebenfalls darauf verzichten. Für die sind Werbespots oder Hochglanz-Imagefilme alter Machart besser geeignet das künstliche Bild des Unternehmens aufrecht zu erhalten.

Auf YouTube oder Facebook?

Die Antwort ist mittlerweile von vielen Faktoren abhängig. Als erstes die Zielgruppe. Reine Konsumenten kann man wohl besser bei Facebook erreichen. Menschen die lieber selbst machen oder gerne lernen, sind eher bei YouTube unterwegs.

B2b oder B2C alleine, lässt keine direkten Vorlieben für Facebook oder YouTube zu. Aber in Kombination mit der Bereitschaft zu lernen oder selbst zu machen schon eher.

Ein sehr wichtiger Faktor ist das Umfeld der eigenen Kunden. Hat man zum Beispiel Kunden die sich sehr für Musik interessieren ist YouTube absolut relevant. Auch wenn das eigene Produkt nichts mit Musik zu tun hat. Genau so bei Comedy, Schminken oder Computerspielen. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist die eigene Zielgruppe möglichst exakt zu kennen!

Die klassischen Endkunden für alltägliche Produkte erreicht man auf Facebook sehr gut. Nur eben nicht mit herkömmlicher Werbung. Statt dessen wird bei Facebook-Videos Mehrwert erwartet. Entweder in Form von nützlichen Tipps oder als Unterhaltung. Für beides müssen Sie abwägen, was Sie liefern können und wollen.

Und was geht inhaltlich für Onlinemarketing mit Video am besten?[sociallocker]

Bei Facebook

  • Entweder unterhaltsam kurz, kürzer noch kürzer, oder
  • Eine wirklich packende Geschichte

Bei YouTube

  • Entweder hilfreiche Tipps
  • Etwas wirklich unterhaltsames

 

Inhalte

Zeigen Sie authentisch was Ihr Unternehmen ausmacht. Also die Menschen nicht die Maschinen. Denn Menschen kaufen am liebsten von Menschen! Liefern Sie für Kunden relevanten Mehrwert. Vergessen Sie einen Moment was Sie Kunden gerne „zeigen“ wollen. Denken Sie an das was Kunden gerne erfahren (wollen)!  Zeigen können Sie auch mit Fotos. Doch Videofilme können mehr:

  • erklären
  • teilhaben
  • fühlen lassen

Die Themen dürfen ruhig belanglos sein. Nur muss entweder die Betrachtungsweise oder das Gefühl dabei neu sein!

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Veröffentlicht von geruweb

Ein Kunde sagte mal zu mir:„Herr Rusche Sie sind immer gerade heraus. Das ist manchmal nicht sehr angenehm, aber mir immer sehr sympathisch!“ Authentizität und Glaubwürdigkeit sind mir halt sehr wichtig. Weil das in wachsendem Maße die stärksten Erfolgsfaktoren sind.

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